Mit 30 weiblichen Herdbuchlämmern und einem gekörten Bock vom damaligen Sulzhof (Rheinland-Pfalz) haben wir im Jahr 1999 die Herdbuchzucht begonnen.
Schwarze Ostfriesische Milchschafe werden seit etwa 40 Jahren im Herdbuch geführt.
Inzwischen ist diese Schafrasse vom Aussterben bedroht. Aktuell gibt es in Deutschland leider nur noch insgesamt ca. 30 gekörte Böcke in 8 verschiedenen Bock-Linien mit der entsprechenden Anzahl weiblicher Tiere.
Die noch existierenden schwarzen Bocklinien sind: A, E, G, H, L, O, S, W
Wir bemühen uns sehr darum, wieder mehr Schafhalter für die Zucht mit Herdbuchtieren zu gewinnen, um diese wunderbare Rasse zu erhalten.
Herdbuchtiere sind rassereine, vom Schafzuchtverband beurteilte, leistungsgeprüfte Tiere mit Abstammungsnachweis. Da es sich um Milchschafe handelt, ist es wichtig, dass die Tiere gemolken werden, und möglichst eine Milchleistungsprüfung (MLP) durchgeführt wird.
Auf unserem Hof haben wir 2025 die A-, E- und L-Linie eingesetzt, und ein Bock der S-Linie ist zusätzlich vorhanden.
Die jährliche Herdbuchaufnahme unserer Nachzucht-Lämmer wird in der Regel im Juli des Geburtsjahres durch den Sächsischen Schafzuchtverband durchgeführt. Erst danach werden unsere weiblichen Zuchtlämmer und gekörten Lammböcke verkauft.
Unser Schafbestand ist Maedi-unverdächtig, Brucellose-frei und auch frei von Pseudotuberkulose und Moderhinke. Wir impfen mit Heptavac P Plus. Die Blauzungenimpfung erfolgt je nach Situation.
